Werke



Neue Arbeiten
2011 -

Fabian Patzaks malerisches Werk befasst sich mit existenziellen Fragen geographischer, psychologischer oder emotionaler Dislokation. In seinen Arbeiten gelingt es ihm akribisch gemalte Bilder mit einem geradezu unheimlichen Vokabular von Objektivität zu kombinieren. Seine neuesten Arbeiten zeigen einen subtilen Ruck in Richtung subjektiverer Szenarien die von einer deutlich menschlichen Perspektive ausgehen und sich für diese einsetzt. Der Betrachter wird zum partizipieren eingeladen. Erzählungen werden nahegelegt. Manchmal nahezu voyeuristisch, bieten uns diese Bilder Streifblicke architektonischer und innenarchitektonischer Formen an. Sie werden mit einer ruhigen, leidenschaftlichen Präzision behandelt. Patzak spielt mit der chromatischen Vielfalt zwischen seinen kleinformatigen Tafeln, Öl-auf-Holz, und seinen mittel bis großformatigen Arbeiten, Öl-auf-Leinwand. Auf den Holztafeln führt er seine Beschäftigung mit dem reduzierten, chromatisch neutralen Spektrum fort. Die Leinwandarbeiten bieten ihm indes Raum für tiefe Blautöne, Grüntöne und einem beinahe lachsfarbigem, strahlenden Ockerton. Mit ihrer Konstellation von Motiven und Farbpaletten zeitigen Patzaks aktuelle Arbeiten eine Serie von Dämmerungs- und Mitternachtsansichten, so, dass sie mit ihrer eigenen Zeitlichkeit spielerisch umgehen und eigene Räume der Betrachtung entfalten. Sie bilden und beschreiben ausgeprägte horologische Orte die nach ihrer physischen Umgebung und ihren ortsspezifischen Lichtverhältnissen modifiziert sind.

- Ida Reiss


Atelieransicht, 2011

rw: 1 of 10 thumb rw: 2 of 10 thumb rw: 3 of 10 thumb rw: 4 of 10 thumb rw: 5 of 10 thumb rw: 6 of 10 thumb rw: 7 of 10 thumb rw: 8 of 10 thumb rw: 9 of 10 thumb rw: 10 of 10 thumb rw: 8 of 12 thumb


Inventing Experience
2009/10

... Im Erweitern und Verfeinern der bisherigen Projekte, erkundet Fabian Patzak in seinen aktuellen Arbeiten die psychologischen Zusammenhänge architektonischer Räume, die über erlebte Erfahrungen, Erinnerungen, Gedanken oder Träume wahrgenommen werden. Vergleichbar zu seinen Wiener Vorgängern Adolf Loos und Frederik Kiesler, die Architektur und Interieur, mit Rücksicht auf das Geistige und Tastbare schematisierten, dispensiert Patzak Zeit und andere Mittel der wissenschaftlichen Observation um Räume zu schaffen. Er nimmt dabei Rücksicht auf phänomenologische und physische Werte, die Wahrnehmung von konkreten und metaphorischen Lebensräumen bilden. Mehr lesen...

- Elizabeth St. George


Ausstellungsansicht | Lukas Feichtner Gallery, 2011

ie: 1 of 11 thumb ie: 2 of 11 thumb ie: 3 of 11 thumb ie: 11 of 11 thumb ie: 4 of 11 thumb ie: 5 of 11 thumb ie: 6 of 11 thumb ie: 7 of 11 thumb ie: 8 of 11 thumb ie: 9 of 11 thumb ie: 10 of 11 thumb


Someplace Next Year
2008/9

... Fabian Patzaks sehr reduzierten, ja nüchternen Ölbilder erinnern zumeist in ihrer Atmosphäre an Edward Hopper oder Charles Sheeler, allerdings sind sie noch um einiges reduzierter, nicht zuletzt weil sie stets Ton in Ton gehalten sind. Es sind auch ohne die Titel zu kennen zutiefst amerikanische Räume, die an die Filmklassiker Hitchcocks, Woody Allens oder an die New York Trilogie von Paul Auster denken lassen. Räume die von der Weite und Offenheit, aber auch von der Intensität New Yorks als KünstlerInnenmetropole erzählen ohne dabei pathetisch oder gar kitschig zu werden. Von fast noch bestechenderer Intensität sind seine Miniaturen in Öl auf Holz. Diese zeigen etwa ein Fenster in der Oxford Street in einer an Linoldrucke erinnernden Art und brechen so die Nüchternheit der Sujets auf sehr subtile Art. Mehr lesen...

- Wolfgang Pichler, in review of the exhibition "Someplace Next Year"


Ausstellungsansicht | MUSA Startgalerie, 2009

sny: 1 of 12 thumb sny: 2 of 12 thumb sny: 3 of 12 thumb sny: 4 of 12 thumb sny: 5 of 12 thumb sny: 6 of 12 thumb sny: 7 of 12 thumb sny: 8 of 12 thumb sny: 9 of 12 thumb sny: 10 of 12 thumb sny: 11 of 12 thumb sny: 12 of 12 thumb


Vacancy
2007/8

Der englische Begriff, "Vacancy", wirbt für freie Zimmer, oft in Form von Leuchtschriften vor amerikanischen Motels. Das Wort kann auch "die Leere" oder "das Leerstehen" bedeuten. Die minimalistisch gehaltenen Interieurs stammen aus Zimmern in denen sich der Künstler kurzfristig als Gast aufgehalten hat. Das diese Räume aus unterschiedlichen Ländern mit unterschiedlichen Kulturen entnommen wurden, ist anhand Fabian Patzak's Darstellungen nicht zu entnehmen. Es sind Räume die, in einer monotonisierten Welt, mittels Schatten, Licht und Spiegel, Platz für unsere eigenen Erwartungen, Ängste und Ahnungen lassen.


Ausstellungsansicht | Showroom Galerie Hrobsky, 2008

vc: 1 of 12 thumb vc: 2 of 12 thumb vc: 3 of 12 thumb vc: 4 of 12 thumb vc: 5 of 12 thumb vc: 6 of 12 thumb vc: 7 of 12 thumb vc: 8 of 12 thumb vc: 9 of 12 thumb vc: 10 of 12 thumb vc: 11 of 12 thumb vc: 12 of 12 thumb


Die Ruhe vor dem Turm
2005/6

Die Ruhe vor dem Turm setzt sich mit dem malerischen so wohl als auch inhaltlichem Zusammenspiel der Gegensätze, von Gewalt und Ruhe auseinander. Sie erzählt von potentieller Zerstörungsgewalt, die sich unter einer ruhigen – sanften Darstellungsweise verbirgt.


Ausstellungsansicht | Akademie der bildenden Künst Wien, 2006

rt: 1 of 6 thumb rt: 2 of 6 thumb rt: 3 of 6 thumb rt: 4 of 6 thumb rt: 5 of 6 thumb rt: 6 of 6 thumb